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- Die nächsten Spiele der I. Männermannschaft:
Samstag, den 10.12.2011 13.00 Uhr SG Dynamo Dresden II - 1. FC Gera 03 Samstag, den 04.02.2012 13.00 Uhr 1. FC Gera 03 - ZFC Meuselwitz (Landespokal) Sonntag, den 12.02.2012 13.30 Uhr 1. FC Gera 03 - FC Erzgebirge Aue II
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- Torschützen der I. Männermannschaft:
4 Tore Andre Hofer 3 Tore Andy Warning 2 Tor Eser Kazak 1 Tor Florian Matk1 Tor Marko Weißhaupt1 Tor Armand Deugoue1 Tor Dimo Raffel
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- Tabelle Oberliga Staffel Süd:
1. FSV Zwickau 44: 9 Tore 35 Punkte ... 13. FC GW Piesteritz 13:25 Tore 11 Punkte 14. VfL Halle 14:27 Tore 9 Punkte 15. 1. FC Gera 03 12:42 Tore 7 Punkte
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Fußball-A-Junioren-Verbandsliga: SV Schott Jena - 1. FC Gera 03 0:1 (0:1) Mit Glück und Geschick um Sieg gekämpft Von Manfred Malinka 05.05.12 Jena. Mit einem überraschenden 1:0-Erfolg kehrten die A-Junioren des 1. FC Gera 03 vom Verbandsliga-Punktspiel beim amtierenden Landesmeister und frischgebackenen Pokalsieger SV Schott Jena nach Gera zurück. Das Tor des Tages erzielte Torjäger Michael Conow bereits nach 19 Minuten. Es war ein spannendes, abwechslungsreiches, ein verrücktes Spiel. Für den Tabellenvierten aus Gera nahm die Partie letztlich einen glücklichen, aber nicht unverdienten Ausgang. Nach den Turbulenzen der letzten Wochen zeigte die Mannschaft eine Trotzreaktion und verdiente sich ihren vierten Sieg in Folge redlich. Die Gäste fanden gut in das Spiel und versuchten viel mit langen Bällen. Das Spiel der Gelb-Schwarzen sah richtig gut aus. Und schon nach 19 Minuten saß so ein Konter. Der 16-jährige Kai Eisenbeiß hatte einen wunderschönen Pass in die Tiefe gespielt, den sich Conow erlief und den Ball aus vollem Lauf ins Dreiangel wuchtete. Auch in der Folge setzten die nunmehr von Sascha Groß betreuten Geraer solche Nadelstiche. Hätten Patrick Hein (28.) nach Conows Steilpass und Philipp Helbig mit seiner Eingabe zu Conow nach Heins Zuspiel (39.) etwas konzentrierter gehandelt, wäre das Resultat schon beizeiten klarer zugunsten der Geraer ausgeschlagen. Andererseits hatte der Tabellenvierte Glück, dass Felix Staps` Fehler von Leon Sippel vor der Linie gerettet wurde und es beim angeblichen Handspiel von Staps keinen Elfmeter gab (30.). Auch nach der Pause war das Glück den Gästen hold. Aber das hat eben nur der Tüchtige und das traf auf 03 zu. Der Tabellenzweite aus Jena machte fortan mehr Druck in Richtung Geraer Tor, machte zeitweise ein Halbes mit den 03ern. Die waren nicht mehr so stark wie vor der Pause, wahrscheinlich fehlte die Kraft. Die Konter wurden weniger, die Abwehrarbeit nahm zu. Vorbildlich, wie Kapitän Toni Behnisch defensiv arbeitete, wie Hein nach vorn an den Ketten zerrte, auch Conow. Beide fanden sich auch wieder zu einem Angriff, aber die letzte Konsequenz fehlte (58.). Wieder hatten die Gäste Glück, dass der ausgezeichnete Referee Morak aus Jena keinen Elfmeter gab (65.), als Leon Sippel gefoult haben sollte (65.). Dann schlug Staps einen Ball von der Torlinie und wieder haderten die Schottianer mit dem Referee, weil sie den Ball im Tor gesehen haben wollten (72.). Mehr und mehr rückte Keeper Christopher Wolf in den Mittelpunkt. Zuerst hielt er den Ball zu lange (77.), dann reagierte der 17-Jährige mehrfach prächtig und kratzte Schott-Geschosse aus dem Winkel (83., 84.). Der Ausgleich lag aber in der Luft, als nach einem Eckball ein Jenaer aus Nahdistanz vorbei köpfte (85.). Mit der letzten Jenaer Großchance (90.) schien das Spiel gewonnen. Doch der Referee zeigte vier Minuten Nachspielzeit an. Wo er die hernahm, ist ein Rätsel. Vor allem aber, wo Dominik Klammt die Kraft hernahm, nach 93 Minuten mit dem Ball am Fuß über den ganzen Platz zu stiefeln? Bis vor das Schott-Tor führte sein Weg, der Ball aber nicht den Weg ins Tor, auch weil Klammt den mitgelaufenen Sebastian Graatz übersah. Das musste das 0:2 sein! Nach einer Rangelei mit dem Schott-Torwart und Graatz sah der Geraer Gelb und der Jenaer Keeper Rot. Das wars für die Jenaer Meisterschaftsträume. Gera aber hatte sich einen Traum erfüllt und den Favoriten geschlagen, dem man im Hinspiel noch 0:5 unterlegen war. Gera 03: Wolf – Gasparjan, Sippel, Schimmel, Staps, Eisenbeiß (GK/ab 85. Graatz/GK), Klammt, Helbig, Hein, Behnisch, Conow. Kai Eisenbeiß (am Boden liegend) spielt den Ball an den Jenaern vorbei. (Foto: Manfred Malinka) |
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Fußball-A-Junioren-Verbandsliga: 1. FC Gera 03 – Blau-Weiß Neustadt/O. 4:0 (2:0) Trainerabschied mit einem Sieg versüßt Von Manfred Malinka 28.04.12 Gera. Es war das letzte Spiel von Trainer Mike Scholz bei den A-Junioren von Gera 03, der im zu Ende gehenden Spieljahr eine sehr gute Arbeit im Verein verrichtete, u.a. zeitweise auch die Männermannschaften betreute. Und mit dem zweiten Sieg hintereinander mit je vier Treffern machten ihm seine Jungs den Abschied nicht so schwer. Ohne Szuppa und Conow in der Anfangsformation hatten die 03er in Zwötzen die erste Schrecksekunde zu überstehen. Eric Schimmel war nicht energisch genug zum Gegner gegangen, schon kamen die Gäste, die das Hinspiel 3:1 gewonnen hatten, zur ersten Chance, doch Christopher Wolf konnte parieren (4.). Dann hatte Marat Gasparjan, der tags zuvor schon bei den B-Junioren gekickt hatte, die erste Geraer Möglichkeit (12.). Das Spiel plätscherte so dahin, ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Bis Conow kam. Gasparjan musste wegen einer Verletzung vom Vortag vom Feld und Torjäger Michael Conow nahm seinen Platz ein. Keine zehn Sekunden im Spiel, stand es schon 1:0 (28.). Conows verunglückte Eingabe schenkten sich die Gäste ins eigene Tor ein. Das Spiel indes wurde nicht besser. Mit einer schönen Einzelleistung schaffte der ehrgeizige Dominik Klammt die Vorentscheidung mit dem 2:0 (35.). Felix Staps und Kapitän Toni Behnisch versuchten sich noch vor der Pause mit Distanzschüssen. Mit einem Traumtor von Staps wurde der Start in die zweite Halbzeit vollzogen. Der 17-Jährie Manndecker schnappte sich im Mittelfeld den Ball, ging ein paar Schritte und wuchtete das Spielgerät aus 20 Metern in den Winkel (48./3:0). Die Gäste erzwangen weiter Ausgeglichenheit im Feldspiel. Aber im Abschluss waren sie einfach zu amateurhaft. Wolf musste ein Mal nach der Pause groß retten (52.), die anderen Gästebälle fanden sich meist im Gelände der ehemaligen Firma Möbel-Rothe nebenan wieder. Auf der Gegenseite versuchte sich Conow mit der Picke, Gästekeeper Wolfram kam mit einem Finger dran (67.). Nach einem tollen Geraer Angriff und Klammts Flanke kam Philipp Helbig völlig frei zum Kopfball, semmelte aber drüber (77.). Man hatte den Eindruck, die Geraer bettelten um den Ausgleich. Wenn die Blau-Weißen aber schon aus dem Spiel heraus das Tor nicht trafen, folgten sie zumindest der Einladung von Leon Sippel, der einen Neustädter im Strafraum foulte und dafür auch noch Gelb sah (83.). Diesmal trafen die Gäste aber ins Tor. Im Gegenzug wie weiland Alaba gegen Madrid stiefelten Behnisch und Klammt los und stellten nach einem herrlichen Konter den alten Abstand wieder her (84.). Dann versuchte sich der eingewechselte Kay Fiebiger noch mit einem Schuss (85.) – dann wars gegessen. Schiedsrichter Steffen Jecke (Gera) bot erneut eine routinierte Leistung. Gera 03: Wolf – Gasparjan (27. Conow), Sippel, Staps, Klopfer, Eisenbeiß (65. Klammt), Helbig, Hein, Klammt (46. Fiebiger), Schimmel, Behnisch.
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Verbandsliga: ESV Lok Erfurt – 1. FC Gera 03 0:4 (0:1) Zwei Tore von Kai Eisenbeiß Von Manfred Malinka 21.04.12 Erfurt. Nach vierwöchiger Spielpause wegen Spielausfall und Ferien kamen die A-Junioren des 1. FC Gera 03 beim ESV Lok Erfurt auf der gepflegten Sportanlage in Daberstedt zu einem ungefährdeten 4:0 (1:0)- Erfolg. Das Spiel begann mit zehn gegen elf, die Gastgeber brachten nicht mehr Spieler auf die Beine, die Geraer keinen Wechsler. Die erste Schrecksekunde für 03 gabs schon nach wenigen Sekunden nach einer Ecke, als der Ball durch den ganzen Geraer Strafraum kullerte. Die Gäste ließen die Lok nicht in Fahrt kommen, störten schon die ersten Fahrversuche in deren Hälfte. Nach vorn versuchten es die Geraer zunächst mit Einzelaktionen, tappten aber wegen der oft zu späten Abspiele mehrfach ins Abseits. Zumindest wurde es vom äußerst laufschwachen Schiedsrichter Tischer (Neudietendorf) so entschieden. Über die Außenpositionen trieben immer wieder Felix Staps und Marat Gasparjan den Ball und ihre Mannschaft nach vorn, die sich mühte. Toni Behnischs 20-m-Schuss (18.), Leon Sippels Kopfball (28.) und Paul Röslers Brett waren die besten Chancen bis dahin. Folgerichtig fiel aber nach 40 Minuten das 0:1. Gasparjan hatte nach innen geflankt, wo Patrick Hein aus Nahdistanz vollendete. Wäre der herrliche Schuss von Kai Eisenbeiß nach 44 Minuten nicht so haarscharf über die Latte gestrichen, wäre das Spiel schon vor der Pause entschieden gewesen. Eigentlich wollten die Gäste nach dem Wechsel die Lok unter Dampf halten. Doch die fuhr zunächst Richtung Geraer Strafraum und nicht ungefährlich. Nach einem schönen Angriff auf der Gegenseite fiel das 0:2. Philipp Helbig spielte lang, Hein von außen quer und Eisenbeiß schob wie im Training ein (50.). Die Gäste blieben am Drücker, hatten einen vorbildlichen Kapitän Toni Behnisch am Ruder und Paul Rösler preschte in die Räume. Mit einer schönen Einzelleistung machte der Youngster aus der B-Juniorenmannschaft das 0:3 (64.). Zuvor hatte Helbig eine Riesenchance (55.) und legte später für Rösler auf, der den Ball über das Tor jagte (70.). Mit dem starken Wind im Rücken verwalteten die Gäste nun das Resultat. Eisenbeiß spazierte im Slalom durch die Lok-Hintermannschaft und erzielte noch das vierte Geraer Tor (71.). Die Wiederholung des Hinspielergebnisses vermasselten sich die Erfurter selbst. Drei Großchancen innerhalb von fünf Minuten ließen die Geraer zu, Lok nutzte keine (75., 77., 80.). Nach Spielschluss erfuhren die Geraer, dass sie sich den Weg nach Erfurt umsonst gemacht hatten. Nach dem SC 03 Weimar ist Lok Erfurt der zweite Verein, der seine Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb der Verbandsliga zurückzieht. Gera 03: Wolf – Gasparjan, Sippel, Staps, Klopfer, Eisenbeiß, Helbig, Hein, Rösler, Schimmel, Behnisch. Philipp Helbig (Mitte) versucht einen Erfurter zu umspielen. (Foto: Manfred Malinka) Philipp Helbig (am Boden) muss seinen Erfurter Gegenspieler passieren lassen. (Foto: Manfred Malinka |
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SpG Germania Ilmenau – 1. FC Gera 03 0:1 (0:1) Die Taktik besteht im Prinzip Hoffnung Von Manfred Malinka 24.03.12 Ilmenau. Die etwas bessere von zwei in etwa gleichschwachen Mannschaften hat dieses Punktspiel der Verbandsliga im Ilmenauer Hammergrund gewonnen. Durch das Tor von Patrick Hein (33.) gewannen die Geraer 1:0 und eroberten sich Platz vier in der Tabelle zurück. Erneut ohne Wechselspieler angetreten, M.Liedloff war trotz Zusage nicht erschienen, wollten die Ostthüringer im Konterspiel zum Erfolg kommen. Auf dem unebenen Rasenplatz ein schwieriges Unterfangen. Aber nach einer Viertelstunde wurde der erste Versuch unternommen, das Konzept umzusetzen. Leider fand der Versuch Michael Conows noch keine Verwertung. Die erste echte Torchance hatten die Geraer dann, als Nils Klopfer einen Pass auf Conow spielte, der aber aus halblinker Position am Torwart scheiterte (24.). Ausgehend von Innenverteidiger Hendrik Szuppa fiel dann die Geraer Führung. Der baumlange Manndecker hatte auf Kai Eisenbeiß gepasst, der mit einer feinen Einzelleistung Hein freispielte, der zum 0:1 verwertete (33.). Gleich darauf hatte Mannschaftskapitän Toni Behnisch ein Brett, versagte aber (34.). Eine Minute später startete Conow ein traumhaftes Solo von der Außenlinie in den Strafraum, scheiterte aber am Germania-Schlussmann. Auf der Gegenseite hatten die Geraer Glück, dass Torwart Christopher Wolf nach seinem Fehler noch rechtzeitig aufwachte. Nach der Pause kamen die Gastgeber bei weiter sehr bescheidenem Niveau zunächst besser ins Spiel. Marat Gasparjan musste bei seiner günstigen Position aber selbst schießen, statt abzulegen (48.). Nach einer guten Stunde Spielzeit entwickelte sich über rechts ein verheißungsvoller Geraer Angriff über Dominik Klammt, Behnisch und Eisenbeiß, den Hein fünf Meter vor dem Tor versemmelte. Fünf Minuten später hatte der Gastgeber den Ausgleich auf dem Fuß, versagte aber nach einer Riesenchance (65.). Im Spiel zweier schwacher Mannschaften blieben die Gastgeber weiter die schwächere. Dann hätte der Geraer Kapitän den Sack zumachen müssen, versiebte aber seine gute Möglichkeit liederlich (70.). Fortan bestand die Taktik der Geraer im Prinzip Hoffnung. Man konnte nur hoffen, die knappe Führung bis in die 9ß. Minute zu retten. Denn nachdem Wolf einen Fernschuss der Ilmenauer mit dem kleinen Finger an den Pfosten gelenkt hatte (73.) und auch eine weitere Germania-Großchance nur zwei Hände breit am 03-Kasten vorbeistrich, lag der Ausgleich in der Luft. Symptomatisch für das lethargische Geraer Spiel war die 85. Minute, als sich aus einem Geraer Eckball eine Ecke für Ilmenau auf der Gegenseite entwickelte. So blieb es beim glücklichen Geraer 1:0-Erfolg, die auch schon das Hinspiel mit 2:0 für sich entschieden hatten. Ein Dank für die logistische Unterstützung der Auswärtsfahrt geht an die Herren Jens Klopfer und Matthias Kommant für die Bereitstellung der Kleintransporter. Gera: Wolf – Klopfer, Sippel, Szuppa, Staps – Eisenbeiß, Behnisch, Gasparjan, Conow – Hein, Klammt. Foto: Der Geraer Marat Gasparjan (vorn) zieht gleich mehrere Ilmenauer auf sich. Szene aus dem Verbandsligaspiel Ilmenau – Gera 03 (0:1). Foto: Manfred Malinka |
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14. Spieltag 1.FC Gera 03 – ZFC Meuselwitz 0:6 (0:3) Derbe Heimniederlage gegen Tabellenführer 17.03.12 Gera. Gegen den Tabellenführer aus Meuselwitz ging der Gastgeber arg gehandicapt in die Partie. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Torjäger Michael Conow (Erkältung), Phillip Helbig (Magenerkrankung) und Kai Eisenbeiß (Zerrung), meldete sich vor Spielbeginn auch noch Eric Schimmel (Fersenprellung) krank. Somit musste Trainer Mike Scholz mit nur zehn Mann auskommen. In der Anfangsphase stand die 03-Abwehr gut und der Gast versuchte es immer wieder durch die Mitte, wo jedoch zu wenig Platz war. Nach einem Freistoß konnte der Ball nicht weit genug geklärt werden. Torjäger Kügler nahm den Ball volley aus 20 Metern und traf mit seinem sehenswerten Schuss unhaltbar in den linken oberen Torwinkel zum 0:1 (8.). Die Gäste spielten fortan über die Außen und setzten damit den Gastgeber immer mehr unter Druck. Nach einem steil gespielten Ball kam Christopher Wolf nicht entschlossen genug aus seinem Kasten. Er warf sich vor Ball und Gegner, was er aber beides nicht traf, trotzdem entschied Schiedsrichter Schlicht (Rositz) auf Strafstoß. Popelka verwandelte sicher zum 0:2 (21.).Die gelb-schwarzen gaben sich aber nicht auf und hatten ihrerseits auch Möglichkeiten, das Resultat zu verbessern. Toni Behnisch brachte zu wenig Druck hinter seinen Schuss (36.) und Patrick Hein war im Strafraum leider zu unentschlossen und wurde im letzten Moment noch geblockt (39.). Ärgerlich der dritte Treffer für Meuselwitz. Durch einen Ballverlust in der gegnerischen Hälfte wurde der Ball steil in die Geraer Abwehr gespielt. Nejervan überwand den herauslaufenden Wolf mit einem Heber aus 18 Metern zum 0:3-Pausenstand (43.).Die erste Chance nach der Pause hatte der Gast. Wolf lenkte im 1 gegen 1 den Schuss an den Pfosten und konnte den Nachschuss zur Ecke klären (50.). Danach wohl die beste Möglichkeit für den 1. FC. Hein setzte sich mit schönem Solo auf der rechten Seite durch, passte überlegt auf den mitgelaufenen Behnisch, der von der Strafraumgrenze mit links knapp das Tor verfehlte (55.). ZFC-Torjäger Kügler wurde im Mittelfeld nicht richtig angegriffen. Er umspielte zwei Gegenspieler und traf aus 18 Metern flach ins linke Eck zum 0:4 (60.). Die Zipsendorfer hatten nun Chance auf Chance. Ein Freistoß landete auf dem Tornetz und nachdem Wolf schon ausgespielt war rettete Staps auf der Linie (62., 65.). Für die Platzherren hatte Dominik Klammt nach schönem Zuspiel von Leon Sippel die Möglichkeit des Anschlusstreffers. Sein Schuss war aber zu schwach (69.). Im Gegenzug spielten die Gäste drei Mal Doppelpass und Müller hatte keine Mühe, die Kugel im Tor unterzubringen (0:5/70.). Der Gastgeber gab sich nicht auf und wollte auch einen Treffer markieren. Marat Gasparjan setzte sich im Mittelfeld gegen drei Mann durch und zog aus 20 Metern ab. Der Ball flog knapp am Kasten vorbei (74.). Nach einem Solo über die linke Seite, wurde quer gepasst. Kügler traf freistehen mit seinem dritten Treffer zum 0:6-Endstand (78.). Kurios: Schiedsrichter Schlicht aus Rositz (nur 5 km von Meuselwitz) hatte auch schon das Hinspiel in Meuselwitz geleitet (2:2). Gera 03: Wolf – Staps, Sippel, Klopfer, Klammt, Hein, Behnisch, Szuppa, Gasparjan, Liedloff. |
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Verbandsliga: SpG SC Leinefelde – 1.FC Gera 03 2:2 (0:2)
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Vorbereitungsspiel 1.FC Gera 03 - SV Hermsdorf 5:1 (1:0) Erneut zwei Tore von Michael ConowGera. Ihr zweites Vorbereitungsspiel nach dem 7:7 gegen die Männer von GW Triptis konnten die A-Junioren des 1.FC Gera 03 souverän mit 5:1 für sich entscheiden. Nach einer kurzen Abtastphase in der ersten Viertelstunde erspielten sich die 03er ein optisches Übergewicht und Chancen in Hülle und Fülle. Den Anfang machte Patrick Hein mit einem 18-Meter-Schuss, der sein Ziel um Zentimeter verfehlte (14.). Nach einem Freistoß von Hendrik Szuppa kam Leon Sippel völlig freistehend vor dem Hermsdorfer Kasten zum Kopfball, ihm fehlte aber der nötige Druck (15.). Zwei Minuten später spielte Hein mustergültig auf den mitgelaufenen Felix Staps, der mit seinem Schuss aus halbrechter Position am Hermsdorfer Keeper scheiterte (17.). Die Gäste aus der Landesklasse kamen nach einem Schnitzer von Sippel, er konnte den Ball nicht richtig klären, zur ersten Gelegenheit. Der Schuss aus 20 Metern flog knapp am FC-Tor vorbei (22.). Eine Minute später die beste Chance für Hermsdorf. Einen Freistoß aus 18 Metern zog Bock auf den rechten Winkel. Den Schuss konnte aber Teamkollege Thomas, er hütete für den verletzten FC-Keeper Wolf das Tor, mit einer Glanzparade zur Ecke klären (23.).Nun war der FC wieder am Drücker und die Überlegenheit wurde immer deutlicher. Angriff auf Angriff rollte jetzt auf die Hermsdorfer Abwehr. Der Führungstreffer lag förmlich in der Luft.Michael Conow scheiterte per Kopf (25.) nach einem Freistoß von Nils Klopfer. Hein verzog aus 18 Metern knapp (28.). Conow konnte im Solo nicht gestoppt werden und sein Schuss von halblinks lenkte der SV-Keeper gerade noch um den Pfosten (31.). Dem Fernschuss von Staps fehlte die nötige Schärfe (32.).Nach einer Kombination Hein, Staps und Conow war es dann endlich soweit. Der Goalgetter traf überlegt aus zwölf Metern zum 1:0 (35.). Gleich nach der Führung zog Linksverteidiger Toni Behnisch mit nach vorn und traf nach Doppelpass mit Kai Eisenbeiß ins Tor, jedoch entschied der Schiedsrichter auf Abseits (36.). Den Schlusspunkt setzte Eisenbeiß mit einem Schuss aus 20 Metern, der aber zur Ecke abgelenkt wurde (42.).In der zweiten Halbzeit wurde die Dominanz der 03er noch stärker. Die Gäste kamen kaum noch aus Ihrer Hälfte heraus und konnten somit für keine Entlastung der Abwehr sorgen. Mit nachlassenden Kraftreserven boten sich dem Gastgeber immer mehr Freiräume für ein ansehnliches Kombinationsspiel. Nach Pass von Sippel kam Erik Schimmel im Strafraum an den Ball, war aber zu unentschlossen (47.). Eine Minute später setzte sich Hein auf der linken Seite durch, seinen Rückpass von der Grundlinie drückte Marat Gasparjan aus acht Metern zum 2:0 über die Linie (48.). Dominik Klammt spielte Hein herrlich frei, sein Schuss aus 20 Metern wurde gehalten (53.). Nun schlichen sich beim FC auch Abspielfehler und mehr Ungenauigkeiten im Passspiel ein, so dass das Angriffsspiel etwas ins Stocken geriet. Nach einem zu kurz abgewehrten Ball schaltete Conow am schnellsten, narrte im Strafraum noch zwei Gegenspieler und traf mit seinem zweiten Tor aus acht Metern zum 3:0 (60.). Über Schimmel und Maurice Liedloff machte der Gastgeber weiter Druck über die Außenbahnen, leider fanden die Flanken und Pässe keine Abnehmer und wenn doch, war man nicht zielstrebig genug, weitere Treffer zu markieren.So dauerte es bis zur 81.Minute ehe das nächste Tor fiel. Nach einer Ecke kam Conow zum Kopfball, der auf der Linie gerettet wurde, aber Klammt stand goldrichtig und staubte ab. Eine Unachtsamkeit in der FC-Abwehr brachte dann den Ehrentreffer für die Hermsdorfer (82.).Den Schlusspunkt setzte Sippel mit einem Solo von der Mittellinie. Der Innenverteidiger kam mit Glück und Geschick an Freund und Feind vorbei und legte die Kugel aus 14 Metern zum 5:1-Endstand in die Maschen (85.). Am Ende ein verdienter Sieg der Gastgeber, der bei der Vielzahl von Chancen höher hätte ausfallen müssen. 1.FC Gera 03: Thomas – Staps (46. Schimmel), Sippel, Klopfer (46. M. Liedloff), Roy, Helbig (46. Gasparjan), Eisenbeiß (46. Klammt), Hein, Behnisch, Szuppa, Conow. Manfred Malinka |
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Rückrundenstart mit Niederlage1.FC Gera 03 - FC Union Mühlhausen 2:3 ( 2:2 )
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3. Volksbank-Vogtland-Cup für A-JuniorenStarke Leistung gegen Bayern Hof19.02.12 Plauen. Nur mit Platz neun kehrten die personell nicht am stärksten besetzten A-Junioren des 1.FC Gera 03 vom Hallenturnier des VFC Plauen zurück. In zwei Staffeln wurde in der Vorrunde um den Einzug ins Halbfinale gespielt. In der Vorrundengruppe A (vier Mannschaften) konnte sich der FSV Treuen und der TSV Bindlach (Oberfranken) für die Halbfinalspiele durchsetzen. Für die Plauener blieb nur der dritte Platz in der Gruppe, der FC Motor Zeulenroda beendete die Gruppe als Vierter. In der Gruppe B spielten fünf Teams um die ersten beiden Plätze und es wurde eine spannende Entscheidung.Die Geraer spielten zuerst gegen die B-Junioren des VFC Plauen nur 0:0. Dafür spielte man gegen den späteren Turniersieger, SpVgg Bayern Hof, umso stärker und gewann nach Toren von Kai Eisenbeiß und Toni Behnisch mit 2:1. Im dritten Turnierspiel mussten die 03er ihre erste Niederlage hinnehmen und verloren gegen Auerbach mit 0:1. In der letzten Vorrundenpartie gegen den Borntaler SV aus Erfurt hatte man es selbst in der Hand, ins Halbfinale einzuziehen. Nach Toren von Philipp Helbig und Eisenbeiß führte man schon mit 2:0. Phillip Roy besaß die Riesenchance zur Entscheidung, aber traf nur den Pfosten. Am Ende trafen die Borntaler kurz vor Ultimo zum glücklichen Ausgleich, was das Aus für den 1. FC bedeutete. Somit belegte man punktgleich hinter den B-Junioren des VFC Plauen, aber mit dem schlechteren Torverhältnis nur den vierten Staffelplatz. In der Platzierungsrunde um die Plätze sieben bis neun war dann bei den Ostthüringern etwas die Luft raus und man verlor die beiden Spiele gegen Auerbach (0:2) und gegen Zeulenroda (0:3). Letztlich war man Neunter, obwohl man nahe dran an der Halbfinalteilnahme war. ?So gesehen ein unglücklicher 9.Platz?, formulierte Trainer Mike Scholz. Manfred Malinka
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Fußball-Vorbereitungsspiel: A-Junioren von Gera 03 sehr offensivfreudig 14 Tore im ersten Testspiel 11.02.2012 Ein wahres Torfestival gab es im ersten Testspiel der Geraer 03-A-Junioren auf dem Kunstrasen gegen den Spitzenreiter der Kreisliga Saale-Orla, Grün-Weiß Triptis. Der gastgebende Verbandsligist und die Männermannschaft trennten sich 7:7 (2:3). Bis in die Schlussphase rannten die Geraer ständig einem Ein- oder Zweitore-Rückstand hinterher. Auf dem glatten Untergrund in Heinrichsgrün fanden zunächst die Gäste mit einem gepflegten Kurzpassspiel besser in die Partie. Folgerichtig ging der Gast in Führung (2.). Der Verbandsligist verzettelte sich zunächst noch in Einzelaktionen, die Gift auf dem glatten, aber gut geräumten Geläuf waren. Steven Rudnick schaffte zunächst den Ausgleich, als die Geraer besser ins Spiel gefunden hatten (15.). Doch wieder ging der Gast in Front (36.) und die Geraer hatten Mühe, das Ergebnis im Rahmen zu belassen (37., 39.), als zwei Mal Christopher Wolf gut reagierte. Zuvor hatte sogar der Triptiser Kapitän Marko Eitner per Kopf den Pfosten getroffen (25.). Nach Philipp Helbigs Lattentreffer (40.) schaffte Toni Behnisch mit einer tollen Einzelleistung den erneuten Ausgleich. Zuerst schoss der 18-Jährige an die Latte und versenkte dann mit großem Einsatz den zurückspringenden Ball im Tor (44.). Nach einem Wolf-Schnitzer ging der Gast aber noch vor der Pause wiederum in Führung. Nach dem Pausentee schien der Gast zu enteilen. Nach einem Eckball fiel das 2:4 (54.). Die Gastgeber kamen wieder heran. Nach einem schönen Angriff über Behnisch traf Patrick Hein den Pfosten, verwertete aber den Nachschuss zum 3:4 (60.). Als Behnisch vor der Abwehr quer spielte, hatte der ungeschlagene Spitzenreiter aus dem SOK erneut zwei Tore Vorsprung (64.). Und die Tore blieben offen wie Scheunentore. Hein machte nach Maurice Liedloffs Vorarbeit das 4:5 (70.) und Triptis war nach Eckball mit dem 4:6 (72.) zur Stelle. Jetzt wurde es noch turbulent, denn die Junioren holten in drei Minuten nicht nur den Zweitore-Rückstand auf, sondern gingen zwei Minuten vor Ultimo in Front. Zunächst schaffte Helbig den Anschluss (85.), dann M.Liedloff den Ausgleich (86.) und schließlich war Kai Eisenbeiß mit dem erstmaligen 03-Führungstor erfolgreich (88.). Doch wieder war man unaufmerksam im Abwehrverbund und es stand 7:7 (90.). Manfred Malinka |
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15.01.2012Hallenfußball: Geraer A-Junioren knapp gescheitert Eindrucksvolle Tore von Michael Conow Altenburg. Nach dem vorwöchentlichen Turniersieg in Neustadt kamen die Verbandsliga-A-Junioren des 1. FC Gera 03 in Altenburg auf den zweiten Platz. Im Finale des über vierstündigen Turniers unterlagen die Geraer dem VfK Blau-Weiß Leipzig von 1892 mit 2:3. Mit Michael Conow kam der beste Turnierspieler vom 1. FC Gera 03. Die ersten Turniergegner waren kein Gradmesser für den Landesligisten. Beim 6:0 gegen den TSV Königshofen hätten die Geraer zweistellig gewinnen müssen, war es doch zwölf Minuten lang ein Spiel auf ein Tor. Kai Eisenbeiß (2), Toni Behnisch, Phillip Roy und Conow (2) schossen die Tore. Mit dem 3:1 gegen Hochweitzschen/Döbeln waren die Ostthüringer schon im Halbfinale, obwohl sie schwach spielten. Conow (2) und Eisenbeiß erzielten die Treffer, wobei jedes Tor von Michael Conow eine Augenweide war. Gegen den VfB Auerbach gingen die Schwarz-gelben erneut durch Conow nach 60 Sekunden in Führung. Da der Druck des Gewinnen-müssens nicht da war, leisteten sich die Geraer eine 1:2-Niederlage und zogen als Tabellenzweiter in die Vorschlussrunde. Die 03er hatten aber bis dahin die meisten Turniertore erzielt. Im Halbfinale gegen die abwehrstarken Meeraner straffte sich der Landesligist aus Gera und ging folgerichtig nach einer Minute durch Conow , wen sonst , in Führung. Die Ostthüringer dominierten die Partie klar und mussten eigentlich höher führen. Christopher Wolf im Tor war bei Kontern auf der Hut und Toni Behnisch musste das 2:0 machen, als er allein vor dem MSV-Tor stand (10.). Das schaffte in der Schlussminute dann aber Eisenbeiß. Immer wieder Conow. So gings in das Finale gegen Leipzig. Das 18-jährige ?Phantom? der Geraer schoss die Thüringer in Front. Natürlich in der ersten Spielminute. Im Gegenzug fabrizierte Hendrik Szuppa ein Eigentor ? 1:1. Die Geraer bestimmten das Spiel, machten aber keine Tore. Nach dem 1:2 (4.) gabs Strafstoß für Leipzig. Die beiden Referees, die gerade das Pionierhalstuch abgelegt hatten, waren nicht nur in dieser Szene völlig überfordert. Gerechterweise klatschte der Neunmeter an die Latte. Dann hatte Felix Staps die Ausgleichschance (9.), wobei 2:30 vor Ultimo das 1:3 fiel. 30 Sekunden später schaffte Roy den Anschluss. Trotz des Geraer Powerplays blieb es bei diesem Resultat. OTZ/-m.m.-
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Gera 03 siegt bei A-Junioren-Hallenfußballturnier in NeustadtMichael Conow und Christopher Wolf unter den GeehrtenVon Manfred MalinkaNeustadt/O. Die Verbandsliga-A-Junioren des 1. FC Gera 03 gewannen das Hallenturnier des SV Blau-Weiß Neustadt um die Pokale der Stadtwerke Neustadt. Im Feld der sieben Mannschaften aus drei Bundesländern gewannen die Geraer fünf Mal und unterlagen nur dem Gastgeber. Gegen den amtierenden Hallenkreismeister FC Motor Zeulenroda gewann der Vizekreismeister zum Auftakt 2:1. Die frühe Führung des FCM egalisierte Hendrik Szuppa postwendend nach einer Ecke. Wenig später schaffte Michael Conow im Zusammenspiel mit Kai Eisenbeiß die Geraer Führung (6. Min.). In der Folge bewahrte Torwart Christopher Wolf mit guten Paraden sein Team vor dem Ausgleich. Was den Verbandsligisten im Spiel gegen Neustadt geritten hatte, wird sein Geheimnis bleiben. Die 03er hatten beim 0:3 sogar noch Glück, nicht höher verloren zu haben. Gegen Neustadt II fand man dann aber schnell in die Spur zurück. Szuppa (2), Kai Eisenbeiß nach Szuppas Vorarbeit, Dominik Klammt und Conow schossen ein klares 5:0 heraus. Auch gegen den SV Hermsdorf aus der Landesklasse blieben die Geraer ohne Gegentor. In einzigartiger Manier machte Conow das 1:0 (5.) und auch die Entscheidung zum 2:0 (9.). Dazwischen bekam Toni Behnisch eine Zeitstrafe, die die 03er aber schadlos überstanden. Mit zwei Siegen aus den beiden letzten Partien konnten die Geraer nun sogar noch Turniersieger werden, da Neustadt gegen Hermsdorf verloren hatte und sich von Leipzig 1:1 trennte. Der Gegner hieß aber nun Rotation 1950 Leipzig. Conow schaffte das 1:0 (5.) nach Zusammenspiel mit Eisenbeiß, dann fiel der Ausgleich (6.). Behnisch schoss das wichtige Siegtor (7.), Conow traf noch den Innenpfosten (8.). Auch gegen Eintracht Bayreuth, das bis dato nur ein Spiel gewonnen hatte, mussten die Geraer siegen. Klammt schoss in der Anfangsminute das 1:0, Szuppa erhöhte nach vier Minuten auf 2:0 ? Gera 03 war Erster! Etwas seltsam mutete die Vergabe der Einzelauszeichnungen an. Der Gastgeber, der Turnierdritter geworden war, stellte den Besten Torwart und den Besten Torschütze. In der Wertung für den Besten Spieler kam der Zweitbeste auch aus Neustadt. Der Turniersieger aus Gera hatte mit Michael Conow den drittbesten Spieler in seinen Reihen und unter sieben Torleuten mit Christopher Wolf den zweibesten Keeper. Foto: Mit einer Medaille geehrt: Christopher Wolf als zweitbester Torwart (li.) und Michael Conow (re.) als drittbester Spieler. Foto: Manfred Malinka |
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A-Junioren-Hallenfußballturnier in Hohenstein-ErnstthalDem Turniersieger Paroli geboten Von Manfred Malinka Hohenstein-Ernstthal. Nur mit Platz acht kehrten die Verbandsliga-A-Junioren des 1. FC Gera 03 vom 8. Elli-Spirelli-Cup des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal nach Gera zurück. Zu unausgeglichen waren die Leistungen der Geraer bei diesem U-19-Hallenturnier unter zwölf Teams, um weiter vorn zu landen.Die 03er kamen schwer in die Gänge. Gegen Bezirksligist Handwerk Rabenstein hatte das Scholz-Team durch Phillip Roy anfangs zwar gute Möglichkeiten, musste aber einem 0:2 hinterher laufen. Danach traf Roy noch die Latte des gegnerischen Tores. Lediglich Dominik Klammt schaffte in der Schlussminute noch den Anschluss. Gegen Borea Dresden, einem Team des Nachwuchsleistungszentrums, waren die Ostthüringer chancenlos, auch wenn man nur 0:1 unterlag. Gegen Germania Chemnitz musste nun unbedingt ein Sieg her, wenn man noch Halbfinalchancen haben wollte. Denn trotz der Sechserstaffeln planten die Gastgeber Überkreuzvergleiche um den Finaleinzug. Der Sieg gelang. Nach Vorarbeit von Patrick Hein schaffte der 16-jährige Kai Eisenbeiß das 1:0. Hein selbst machte dann das 2:0 wie auch das 3.1. Der Anschlusstreffer ging wohl auf die Kappe des ansonsten stark haltenden Christopher Wolf. Gegen den Gastgeber, der bislang mit drei Siegen durch das Turnier marschiert war, mussten die 03er gewinnen, um weiter Chancen im Turnier zu haben. Vorab, die Geraer machten ihr bestes Turnierspiel und sorgten für Furore in der Halle. Hein hatte die erste Großchance, versuchte es aber mit Gewalt, statt zu schieben. Dann ging der VfL in Führung, die aber Leon Sippel nach herrlichem Zusammenwirken mit Hein egalisieren konnte. 30 Sekunden vor Ultimo war Eisenbeiß dann frei durch und wurde höchst unsportlich umgesäbelt. Der Freistoß und die Zweiminutenstrafe für den VfL-Spieler nützten den Geraern nichts. Es blieb beim 1:1. Die Luft schien raus. Wie sonst war die 0:1-Niederlage gegen die bislang sieglosen Preußen aus Berlin zu erklären? Zwar hatten Roy mit Innenpfostenschuss, Hein und Sippel Chancen, aber es gelang eben kein Tor. So blieb nur das Spiel um Platz sieben gegen Rot-Weiß Weißenfels. Drei Torschüssen gaben die Rot-Weißen schon in der ersten Spielminute auf das Geraer Tor ab, in der 3. Minute gingen sie in Führung. Eisenbeiß gelang nach acht Minuten der Ausgleich. Eine Minute später fiel der 2:1-Siegtreffer für Weißenfels.Turniersieger wurde die Mannschaft des Gastgebers, die von Gera 03 den einzigen Punktverlust hinnehmen musste. |
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Bei HKM hinter Motor Zeulenroda auf Rang 2(Ehrenfried Nietzold) In der Geraer Panndorfhalle fanden die ersten Hallenkreismeisterschaften des Spieljahres 2011/2012 statt und in beiden Altersklassen wurden die Titelverteidiger abgelöst.In der Meisterschaft der A-Junioren gab es einen Kopf an Kopf Kampf des FC Motor Zeulenroda mit dem 1. FC Gera 03. Im direkten Duell, es war gleich das erste Spiel im Turnier, hatten sich beide 2:2 getrennt. Es sollte der einzige Punktverlust für beide Teams bleiben, so dass am Ende das Torverhältnis entschied. Im Turnier mit insgesamt acht Zeitstrafen, von denen die Eine oder Andere auch härter bestraft werden konnte, ging es in einigen Spielen recht ruppig zu, was aber keinen Einfluss auf die Ergebnisse hatte. Am Ende setzten sich die spielstärksten Mannschaften durch, nur Verbandsligist Meuselwitz enttäuschte etwas. Für die Geraer Landesklasse-Teams SG Post SV und SG Roschütz blieben nur die Plätze fünf und sechs im Feld der sechs verbliebenen MannschaftenUnentschuldigt blieben der SV Rositz und SV Motor Altenburg der Meisterschaft fern, so dass nun das Sportgericht Arbeit bekommt. Die Spieler dieser Teams wurden einer Möglichkeit beraubt sich mit ihren Alterskollegen im sportlichen Wettstreit zu messen. Auch die Turnierleitung war gefordert, mussten doch die Spielpläne innerhalb kurzer Zeit neu ausgearbeitet werden. Die Einzelauszeichnungen als ?Bester Spieler der Meisterschaft" gingen an Patrick Hein (1.FC Gera 03), Dominic Neudeck (ZFC Meuselwitz) und Paul Liebsch (FC Motor Zeulenroda). Ergebnisse: FC Motor Zeulenroda - 1.FC Gera 03 2:2 Endstand: |
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1. FC Gera 03 - SC Heiligenstadt 2:0 (2:0) Das "Phantom" schlägt wieder zu Von Manfred Malinka 26.11.2011 Gera. Durch zwei Tore von Torjäger-Phantom Michael Conow gewann der 1. FC Gera 03 sein letztes Punktspiel des Jahres 2011 gegen den 1. SC Heiligenstadt mit 2:0 und beschließt die Hinrunde der Verbandsliga als Tabellenvierter. Der Sieg kostete allerdings mehr Mühe als erwartet. Wiederum ohne einige Stammkräfte wie Kapitän Phillip Roy (1. Mannschaft), mussten die 03er improvisieren. So wurde Abwehrspieler Felix Staps erstmals im Angriff aufgeboten. Los gings mit einem 20-m-Freistoß von Hendrik Szuppa, bei dem der Gäste-Torwart Mühe hatte (5.). Dann kam Conow erstmals über links, der Gast klärte zur Ecke (10.). Wenig später setzte Nils Klopfer Patrick Hein schön in Szene, der aber aus zwölf Metern genau so weit drüber schoss. Nach vorn fehlte dem Gastgeber die Präzision im Passspiel, ebenso wie bei Standardsituationen. Dann hatten die Gastgeber gegen spielerisch gute Eichsfelder Glück, dass die im Abschluss zögerten (18., 26., 31.). Das schien die Scholz-Schützlinge aber geweckt zu haben. Über die Stationen Conow-Hein-Helbig drückte Philipp Helbig ab, dessen guter Schuss zur Ecke gerettet wurde. Diese schloss Szuppa mit einem wuchtigen Kopfball ab (30.). Dann fiel die Führung für den Vorjahres-Vize. Ein abgerutschter Torschuss von Toni Behnisch wurde zur Vorlage von Conow, der am langen Pfosten angerauscht kam und den Ball ins Dreiangel wuchtete (32.). Der 18-jährige Angreifer schaffte damit schon sein Saisontor Nummer 14. Dann landete ein Heber von Hein im zweiten Versuch an der Latte des SC-Gehäuses (36.). Ein Zuspiel von Felix Staps genau in die Schnittstelle der Gäste-Abwehr nutzte wiederum Conow zum 2:0 (37.). Aus der Kabine kamen die Gäste besser als die 03er und hatten drei, vier hochkarätige Möglichkeiten. Nur gut, dass es da in der Geraer Hintermannschaft einen Leon Sippel gab, der den Gästen immer wieder den Schneid abkaufte. Das war in der Folge ein Vabanque-Spiel, was die Geraer trieben. Im Spiel nach vorn war nicht viel zu erkennen, man setzte seinen Vorsprung stetig aufs Spiel. ?Wir spielen aber schwach?, fand auch Kapitän Roy, der das Spiel von der Bank aus verfolgte. Auch nach drei Vierteln des Spiels bettelten die Gelb-Schwarzen förmlich um den Anschluss. Nur Behnisch gelang noch mal so was wie Entlastung (76.), ansonsten ließen die Geraer den Gast schalten und walten. Schließlich verhinderte Christopher Wolf im Geraer Tor wenigstens noch den Anschluss (88.). Gera 03: Wolf , Klopfer, Sippel, Szuppa, Gasparjan ,Conow, Helbig, Eisenbeiß (70. Klammt), Hein (76. Schimmel) , Behnisch, Staps.
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Viertelfinale Landespokal, A-Junioren: SpG SC Leinefelde - 1.FC Gera 03 1:0 (1:0) Bitteres Ausscheiden durch verschossenen Elfer 19.11.2011 Leinefelde. Eine bittere 0:1-Niederlage im Viertelfinale des Landespokals mussten die A-Junioren des 1.FC Gera 03 in Leinefelde einstecken. Ein nicht gegebenes Tor, ein verschossener Elfmeter und unzählige vergebene Chancen brachten die Scholz-Schützlinge auf die Verlierer-Straße. Nach einer kurzen Abtastphase übernahm der Gast das Zepter und hatte durch Toni Behnisch die erste Möglichkeit. Der FC-Stürmer nahm den Ball nach dem Zuspiel von Kai Eisenbeiß mustergültig mit und zog ab. Leider verfehlte die Kugel das Ziel um Zentimeter (11.). Auf der Gegenseite wurde ein Ball nicht weit genug geklärt. Den langen Einwurf verlängerte der baumlange Roth mit dem Kopf. Weder Freund noch Feind kamen an den Ball und so trudelte er am langen Pfosten zum 1:0 in die Maschen (13.). Im Gegenzug hatte Behnisch den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss aus der Drehung wurde gerade noch um den Pfosten gelenkt (14.). Angriff auf Angriff rollte nun auf das Leinefelder Tor. Die sich ergebenden Chancen wurden aber zu leichtfertig vergeben. Zudem wurde Behnisch auch zweimal wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen. Nach einer guten halben Stunde setzte Michael Conow zum Solo an. Sein Rückpass von der Grundlinie fand leider keinen Abnehmer (29.). Als sich Conow und Behnisch zum Doppelpass fanden, war die Leinefelder Abwehr ausgehebelt. Conow zog in den Strafraum und schloss ab. Sein Schuss senkte sich hinter Keeper Henning an die Latte und sprang von dort klar hinter die Linie (40.). Schiedsrichter Sonntag sah es anders und ließ weiterspielen. Zwei Minuten vor der Pause setzte sich Conow noch einmal auf dem linken Flügel durch. Seine Eingabe konnte im letzten Moment vom Gastgeber geklärt werden. Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste nicht mehr so zwingend wie vor der Pause. Es wurde nicht mehr so konsequent über die Außen gespielt und zu viele einfache Ballverluste brachten das Aufbauspiel immer wieder ins Stocken. Leinefelde zog sich nun immer mehr zurück und war vor allem bei Ecken und Freistößen gefährlich. Die sich nun bietenden Chancen von Helbig, Hein, Behnisch und Conow blieben alle ohne Erfolg. Die letzten fünf Minuten der Partie waren wohl die dramatischsten. Erst hielt SC-Spieler Henning nach einer Ecke den Kopfball seines eigenen Verteidigers (85.). Dann lief ein Leinefelder allein auf FC-Torwart Christopher Wolf zu, kam aber am Geraer Keeper nicht vorbei (87.). Ein in den Leinefelder Strafraum geschlagener Freistoß wurde zur Vorlage für Patrick Hein. Nach guter Ballannahme wurde er von den Beinen geholt und es konnte nur Strafstoß geben (90.). Conow übernahm die Verantwortung. Seinen scharf geschossenen Ball konnte Henning um den Pfosten lenken. Somit wurde er zum Held des Spiels. Für die Geraer ist das Ausscheiden umso bitterer, als dass man im Halbfinale einen unterklassigen Gegner zugelost bekommen hätte. Manfred Malinka |
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12.11.201 SpG SV 1925 Borsch - 1. FC Gera 03 0:6 (0:0) Zwei Tore zum Geburtstag Von Manfred Malinka Geismar. Mit den Worten " Wenn ihr eine Minute später gekommen wärt, hättet ihr wieder heimfahren können ", wurden die Geraer auf dem Sportplatz in Geismar von Schiedsrichter Specht (Tiefenort) empfangen, nachdem sie zuvor vier Stunden durch West- und Südthüringen geirrt waren, um den Spielort zu finden. Mit über einer Stunde Verspätung begann dann die Partie auf dem sehr gut bespielbaren Rasenplatz in Geismar, unweit von Borsch. Die Fahrt steckte den Spielern noch in den Knochen, man bekam zudem nur zehn Minuten Zeit zum Warmmachen. Und auch das elektronische Spielformular zu erstellen, wie in der Verbandsliga üblich, wurde den Gästen nicht ermöglicht. So stürzte sich die ersatzgeschwächten Geraer Mannschaft (u.a. ohne Klammt. Staps, Nong-Hoang) nahezu unvorbereitet und unsortiert in das Spiel des Fünften (Gera) gegen den Sechsten. Zwar setzte Hendrik Szuppa gleich zum Auftakt einen Freistoß an den Pfosten (4.), aber in der Folge entwickelte sich nichts Konstruktives. Die Gäste hatten Mühe, in die Partie zu finden. Torgefahr strahlten zunächst nur Michael Conow (20., 34.) und Patrick Hein (40.) aus. Nach einer knappen halben Stunde hatten die Ostthüringer besser ins Spiel gefunden, mussten aber stets auf der Hut sein, da Christopher Wolf im Tor mit der tief stehenden Sonne doch seine Probleme hatte. Zur Pause stellte Trainer Mike Scholz um und beförderte Philipp Helbig in den Angriff, was sich sofort bezahlt machte. Helbig passte auf den in der Mitte postierten Hein, der auf Geburtstagskind Kai Eisenbeiß (am Vortag 16 geworden) ablegte und dieser aus 16 Metern den Ball zum 0:1 (49.) versenkte. Eine Minute später machte das Geburtstagskind nach seinem ersten Saisontor auch gleich das zweite. Einen Freistoß von Kapitän Phillip Roy aus dem Mittelfeld verlängerte der Blondschopf mit dem Kopf und es stand 0:2 (50.). Die Geraer dominierten nun die Partie klar. Chancen von Eisenbeiß und Roy (Freistoß) verstrichen zunächst ungenutzt. Mit dem 0:3 aber waren dann alle Messen gelesen. Hein passte zurück auf Conow und die Partie war entschieden (60.). Die Geraer fanden nun Freude am Spiel und wollten weitere Tore erzielen. Helbig schaffte das 0:4 und 0:6 (72., 90.) und Maurice Liedloff das 0:5 (76.). Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit und der drei Tore in zehn Minuten nach dem Wechsel war der Sieg auch in dieser Höhe jederzeit verdient. Ein besonderer Dank für die Bereitstellung der beiden Kleinbusse geht an Matthias Kommant aus Gera und Sven Junge (Kauern).
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05.11.2011 9.Spieltag: 1.FC Gera 03 - Wacker Gotha 2:2 (0:1) Steigerung nach der Pause Von Manfred Malinka Gera. Augrund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit holten die A-Junioren des 1. FC Gera 03 verdient einen Punkt gegen den Tabellennachbarn. Mit Phillip Roy und Michael Conow standen zwei Spieler von Anbeginn auf dem sehr gut bespielbaren Platz in Zwötzen, die am Freitagabend noch im Stadion des einstigen Europacupfinalisten Lok Leipzig gespielt hatten. Die 03er wollten den Schwung des 4:1-Pokalsieges in Schleiz mitnehmen. Vom Anstoß weg begann eine spannende Partie, was auch den Gästen aus Gotha zuzuschreiben war. Die erste Großchance des Spiels besaßen die Scholz-Schützlinge. Nach einem Ballgewinn von Roy in der eigenen Hälfte, schickte der Kapitän Conow auf die Reise. Der überlief die gesamte Gothaer Abwehr. Sein Heber über den heranstürmenden Gäste-Keeper klatschte jedoch an die Latte (4.). Die Gothaer zeigten sich keineswegs geschockt und kamen nun immer besser ins Spiel. Ein Geraer Einwurf am gegnerischen Strafraum sollte zur Vorlage für die Gothaer werden. Durch zwei schnelle Pässe auf die linke Seite waren die Gäste in Überzahl und gingen nach dem dritten Schussversuch durch Florian Möhring mit 1:0 (12.) in Führung. Von nun an wurde die Partie von vielen lang geschlagenen Bällen und Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Tormöglichkeiten waren Mangelware. Gotha hatte ein leichtes Übergewicht beim Ballbesitz zu verzeichnen und auch mit zwei Torschüssen aus der Distanz noch die Chance, zu erhöhen. Auf Seiten der Gastgeber wurde viel zu umständlich gespielt, so konnte sich die Gothaer Hintermannschaft immer wieder ordnen. Nach dem Seitenwechsel sah man eine andere Gastgebermannschaft. Jetzt standen die Gelb-schwarzen enger am Mann, gewannen deutlich mehr Zweikämpfe und legten auch in der Laufbereitschaft zu. Der erhöhte Aufwand drückte sich dann auch im Resultat aus. Toni Behnisch setzte von der Mittellinie energisch nach und brachte einen Wacker-Verteidiger in Bedrängnis. Dessen Rückpass auf den Torhüter wurde deshalb ungenau und mit der Fußspitze beförderte der 03-Stürmer die Kugel ins Netz (61.). Jetzt bekam der Gastgeber Oberwasser. Durch schnelles Spiel über die Außen ergaben sich nun auch Möglichkeiten, die aber noch nicht konsequent verwertet wurden. Nach einem tiefen Pass von Kai Eisenbeiß lief Michael Conow allein auf das Gästetor zu. Sein Schuss strich um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei (70.). Im Gegenzug hätten die Gäste wieder in Führung gehen können, aber sie schlossen ihren Konter zu überhastet ab (71.). Auf der anderen Seite machte es Michael Conow besser. Den klasse Pass von Timo Lang schob der Torjäger überlegt aus 14 Metern in die Maschen (75.). In der Schlussviertelstunde sorgten beide Teams für viel Spannung. Zuerst scheiterte Steuding an FC-Keeper Christopher Wolf. Im Gegenzug flog die Flanke von Patrick Hein an Freund und Feind vorbei. Ein unnötig zur Ecke geklärter Ball brachte dann den Ausgleich. Die auf den zweiten Pfosten gezogene Flanke konnte Zielasko ohne Mühe zum 2:2 (79.) einköpfen. Nach dem Schlusspfiff vom souveränen Schiedsrichter Ronald Patzer (Hain) zeigten sich beide Trainer mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. Auf Seiten der Gastgeber verdiente sich Toni Behnisch ein Sonderlob. Gera 03: Wolf , Staps (46. Hein), Sippel, Roy, Helbig (87. Klopfer), Klammt (46. Lang), Eisenbeiß, Behnisch, Szuppa, Conow, M. Liedloff. |
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1. FC Gera 03 - FSV Wacker 03 Gotha 2:2. Gegen die Geraer Phillip Roy (l.) und Michael Conow (r.) schirmt der Gothaer Dat Le Duc das Leder ab. (Foto: Jens Lohse) |
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A-Junioren-Landespokal, Achtelinale: SpG Schleiz - 1. FC Gera 03 1:4 (1:2) Dominik Klammt versemmelt einen Elfer Von Manfred Malinka Schleiz. Souverän und praktisch ungefährdet zogen die Verbandsliga-A-Junioren des 1. FC Gera 03 beim Landesklasse-Sechsten in Schleiz in das Viertelfinale des Thüringer Pokalwettbewerbs um den "Jurke-Pokal" ein. Auf dem für ein Landespokalspiel unwürdigen Schlackeplatz (oder war da früher mal Gras?) ergriffen die Gäste sofort die Initiative und machten durch Patrick Heins 16-m-Tor (2.) und Toni Behnischs Abschluss nach schöner Vorbereitung von Marat Gasparjan und Dominik Klammt (8.) gleich Nägel mit Köpfen. Mit dem 2:0 im Rücken dominierten die Geraer die Partie. Aber wie so oft in den vergangenen Spielen wurden hochkarätige Chancen teilweise kläglich vergeben. Behnisch gleich drei Mal (15., 16., 20.) und Conow zwei Mal (14., 16.) mussten das Resultat zwangsläufig höher schrauben. So schoss aber der Gastgeber ein Tor, wenn auch aus klarer Abseitsposition (21.). Fortan waren die Geraer etwas von der Rolle und hatten Mühe, den Spielfaden wieder aufzunehmen. Erst Michael Conow fand ihn nach 35 Minuten wieder und führte sein Team ins Spiel zurück. Der 18-jährige Sturmführer war es dann auch, der den Torreigen nach der Pause fortsetzte. Nach Zuspiel von Kai Eisenbeiß machte der erfolgreichste Geraer Saisontorschütze das 1:3 (47.). Nunmehr bergan spielend, dominierten die Gäste die Begegnung. Klammt hatte das 1:4 auf dem Fuß (48.), dass Szuppa wenig später einleitete. Conow startete zur Grundlinie und passte nach innen, wo Behnisch allein stand (57.). Ohne sich mit Ruhm zu bekleckern, spulte der Verbandsliga-Fünfte sein Pensum herunter. Klare Chancen blieben ungenutzt, sogar ein Elfmeter wurde versemmelt. Klammt drang in den Strafraum ein und wurde weggestoßen. Entgegen jeder Fußballweisheit trat der 17jährige selbst zum Strafstoß an ? und verschoss (75.). Szuppa bot dann dem Gastgeber auf der Gegenseite die Gelegenheit, zu zeigen, wie man Elfmeter tritt. Auf der Grundlinie sprang der groß gewachsene Verteidiger seinem Gegner in den Nacken ? Strafstoß. Doch auch die Schleizer nahmen das Geschenk nicht an und verschossen ihren Elfmeter (90.). So blieb`s beim auch in der Höhe gerechtfertigten Geraer Sieg und dem Weiterkommen in das Viertelfinale, wo man nach Leinfelde reisen muss. Gera: Wolf , Klopfer (68. Schimmel), Staps, Szuppa, Gasparjan , Helbig, Hein (75. Rösler) , Conow (75. Fiebiger), Eisenbeiß, Klammt , Behnisch (60. Lang).
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| Die Geraer Philipp Helbig, Patrick Hein und Dominik Klammt (v.l.) befreien sich von der Schleizer Gegenwehr. Foto: Manfred Malinka | ||||
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22.10. A-Junioren-Verbandsliga: 1. FC Gera 03 - SV Schott Jena 0:5 (0:1) Etwas unter Wert geschlagenVon Manfred Malinka Etwas zu hoch mit dem 0:5 (0:1) wurden die Geraer A-Junioren am 8. Verbandsliga-Spieltag geschlagen. Fünf Tore als der Vorjahresmeister war die Scholz-Elf nicht schlechter. Im Vorjahr hatten die Geraer als Vizemeister diesem Gegner mit 0:1 (Elfmeter) und 2:2 Paroli geboten. Ohne Leon Sippel (Urlaub) in der Innenverteidigung, mussten die Gastgeber auf dem glatten Geläuf in Zwötzen in die Partie gehen, ein arges Handicap, wie sich im Verlauf der Partie herausstellen sollte. Einen ersten Aufreger gab es nach drei Minuten. Gäste-Torwart Lewandrowski nahm nach Meinung des Schiedsrichters den Ball außerhalb des Strafraums in die Hand. Neutrale Beobachter hatten den Keeper im Strafraum stehend gesehen (3.). Der Schieri aber pfiff. Und wenn er das tut, muss es dann nicht wenigstens die Gelbe Karte geben? Außer einem Freistoß, der nichts einbrachte, gabs aber nichts. Dann versuchte sich der wieder genesene Phillip Roy mit einem Schuss (9.), auch Michael Conow mit der Pieke. Das Tor aber machten die abgeklärteren Schottianer. Aus der Sturmmitte gelang ihnen die verdiente Führung (23.) Der Gastgeber verlegte sich aufs Konterspiel, hatte da durch Kai Eisenbeiß die große Ausgleichschance (41.). Nach der Pause schienen die 03er leistungsmäßig abzufallen. Christopher Wolf im Geraer Tor stand mehr und mehr im Mittelpunkt (46., 73., 74., 79.). Nach einem Foul von Nils Klopfer gab es Strafstoß für die Gäste, den Lelle zum 0:2 versenkte (50.). War das die Entscheidung? Toni Behnisch war nah dran am Anschlusstor, reagierte aber zu spät (51.). Die Gäste machten gegen die insgesamt noch zu grüne, weil sehr junge Geraer Mannschaft, Nägel mit Köpfen. Das 0:3 (65.) schien haltbar, war dann aber auch die Entscheidung. Im Nachsetzen, nachdem Wolf toll pariert hatte (73.) und per Freistoß (85.) schraubte der Tabellenführer, der bislang alle seine acht Partien gewann, das Ergebnis in die Höhe. Da konnten einem die Gastgeber schon leid tun, waren sie doch dem Gegner nicht so deutlich unterlegen. Nun kann man sich an diesem Wochenende im Pokal beim Landesklasse-Sechsten, FSV Schleiz, wieder Selbstvertrauen holen, bevor im Punktspielgeschehen der nächste Brocken, Wacker Gotha, nach Zwötzen kommt. Der noch 15 jährige Kai Eisenbeiß (Mitte), eigentlich noch B-Junior, macht seine Sache bei den bis zu drei Jahre älteren A-Junioren bisher sehr gut. Foto: Manfred Malinka |
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15.10.2011 Verbandsliga: BW Neustadt/O. - 1. FC Gera 03 3:1 (1:1) Schlechteste SaisonleistungVon Manfred Malinka Nach ihrer bislang schwächsten Saisonleistung waren die Geraer A-Junioren sichtlich enttäuscht. Beim Aufsteiger zur Verbandsliga, Blau-Weiß Neustadt, unterlagen die Schützlinge von Übungsleiter Mike Scholz verdient 1:3 (1:1). Nach zuletzt sehr guten Leistungen mussten die 03er seit dem 20. August (1:2 in Mühlhausen) wieder über eine Niederlage quittieren. Hatte man den Gegner unterschätzt? Wie ist es sonst zu erklären, dass der bisherige Tabellenzweite auf dem Neustädter Kunstrasen überhaupt nicht ins Spiel fand? Christopher Wolf im Geraer Tor hatte die gesamte Spielzeit über mehr zu tun als sein Gegenüber. Den ersten richtigen Schuss gab Michael Conow Richtung BW-Tor ab (20.). Dann schoss Kapitän Philipp Helbig aus 16 Metern, der Keeper hielt (26.). Endlich ging jetzt mal was Richtung Neustädter Tor. Hein, der am Spieltag 18 wurde, Conow, Eisenbeiß waren die Stationen nach dem ersten verheißungsvollen Angriff der Geraer (30.). Das Tor aber fiel auf der Gegenseite. Sozusagen ?mit Ansage?. Kein Gästespieler griff den Ballführenden energisch an und schon stand es 1:0 für Neustadt (32.). Verdientermaßen. Als der gerade eingewechselte Marat Gasparjan herrlich in den Raum passte, war Goalgetter Michael Conow (schon zehn Tore) da und platzierte den Ball aus halblinks ins lange Eck (41.). Mit einer Schrecksekunde begann die zweite Halbzeit. Hendrik Szuppa musste nach einem missglückten Einwurf mit dem Ball am Fuß quer durch den eigenen Strafraum dribbeln, ehe Keeper Wolf wieder nach einem Konter groß hielt (55.). Wie beim Neustädter 1:0 fiel auch das 2:1. Obwohl der Schütze vorher im Abseits war, griff erneut kein Gelb-schwarzer an und der Gastgeber bedankte sich (65.). Von den Gästen war wieder eine Zeit lang nichts zu sehen. Erst 15 Minuten vor dem Ende schloss Dominik Klammt wieder einen Angriff ordentlich ab und Helbig versuchte sich mit einem Seitfallzieher (76.). Das Bemühen der Gäste um Struktur war da, sie kämpften, aber es gelang zu wenig. Conow stürmte noch einmal über rechts in den Neustädter Strafraum, verzog aber (78.). Und wie die Gastgeber-Tore zuvor, fiel auch das 3:1 ? die Entscheidung (80.). Erst eine Minute im Spiel besorgte Wutzler das 3:1. Für den Schützen fühlte sich wiederum keiner verantwortlich. Gasparjan traf dann aus 25 Metern noch die Latte des BW-Tores, das wars dann aber auch schon im schlechtesten Spiel der Geraer in dieser Saison. Gera 03: Wolf , Schimmel (85. Klopfer), Staps (40. Gasparjan), Sippel (GK), Helbig, Klammt (81. Lang), Eisenbeiß, Hein, Behnisch (60. Nong-Hoang), Szuppa, Conow.
re.: Geburtstagskind Patrick Hein (links) muss sich gegen mehrere Neustädter durchsetzen. Foto: Manfred Malinka |
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08.10.2011 1. FC Gera 03 - ESV Lok Erfurt 4:1 (1:0) Ein Kapitel zur raffinierten Eckstoßausführung hinzugefügt Nach dem 4:1-Erfolg in Weimar wurde auch der andere letztjährige Pokalfinalist mit demselben Resultat besiegt. Zwar kassierte man im dritten Heimspiel das erste Gegentor, aber der Erfolg war auch in dieser Höhe jederzeit verdient.Hochmotiviert und mit dem Vorsatz, den zweiten Platz zu verteidigen, gingen die 03er in die Partie. Die Elf von Trainer Mike Scholz bemühte sich um die Initiative und sah immer dann gut aus, wenn schnell und direkt gespielt wurde. Das gelang mehrfach, wie beim herrlichen Angriff über Phillip Roy und Patrick Hein, bei dem Goalgetter Michael Conow am Torwart scheiterte (14.). Wenig später schlug das ?Phantom? Conow aber zu. In unnachahmlicher Manier im Anschluss an einen von ihm selbst abgegebenen Torschuss versenkte er den Ball im Tor zum 1:0 (20.). Nachdem Hein zwei Mal im Abschluss zu lange zögerte (29.), spielten die 03er nicht mehr so konsequent nach vorn.Wie aus heiterem Himmel fiel gleich nach dem Seitenwechsel der Ausgleich. Mit einem Heber über Keeper Christopher Wolf stellten die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf (47.). Im Gegenzug tauchte Conow allein vor dem Gästetor auf, brachte den Ball aber nicht über die Torlinie. Lehrbuchmäßig gingen die Gastgeber auf dem gut bespielbaren Rasenplatz in Zwötzen wieder in Front. Nach einer Helbig-Ecke stieg Dominik Klammt völlig unbedrängt zum Kopfball hoch und köpfte zum 2:1 ein (54.). Damit waren die Geraer wieder im Soll und fanden zurück in die Erfolgsspur. Als wollte der Tabellenzweite ein weiteres Kapitel in punkto raffinierte Eckstoßausführung schreiben, fanden sich Klammt und Philipp Helbig erneut an der Eckfahne zusammen, Helbigs Eingabe köpfte der eingewechselte Toni Behnisch aus Nahdistanz in die Maschen (72.). Glück und Christopher Wolf hatten dann die Gastgeber, dass der Gast nicht das sichere 3:2 machte (78.). Nach einer schönen Einzelleistung von Behnisch schaffte Conow sogar noch den vierten Geraer Treffer und nach den Vorjahres-Ergebnissen gegen Erfurt von 5:3 und 7:6 war das Schlussresultat in einem stets überlegen geführten Spiel perfekt. Schiedsrichter Röhler aus Großenstein bot eine fehlerfreie Leistung. Gera 03: Wolf , Staps, Sippel, Szuppa, Gasparjan (74. Schimmel) , Roy, Helbig , Klammt, Conow (80. Lang), Eisenbeiß (80. Klopfer) , Hein (65. Behnisch). Manfred Malinka
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Foto: Dominik Klammt (2.vl.) passt auf Felix Staps. Philipp Helbig (re.) mit einem Erfurter im Zweikampf. Fotos: Manfred Malinka |
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02.10.2011 Thüringenpokal 1. FC Greiz - 1. FC Gera 03 0:2 |
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17.09.2011 1. FC Gera 03 - Germania Ilmenau 2:0 (1:0) Zwei Conow-Tore bescheren Platz dreiVon Manfred Malinka Gera. Mit dem überaus verdienten 2:0 (1:0)- Erfolg über den bisherigen ungeschlagenen Tabellendritten zogen die Geraer an den Ilmenauern vorbei und belegen nach diesem Sieg nunmehr selbst den Bronzerang.Taktisch erstklassig eingestellt, bemühten sich die 03er sofort um das Spiel. Die Gäste, mit einer leichten Spur Arroganz, waren mit dem eigenen Spiel sehr unzufrieden. Folgerichtig eigentlich fiel dann auch die Führung der Gastgeber auf dem ausgezeichneten Rasenplatz in Zwötzen. Nach einer Ecke von Philipp Helbig nahm Michael Conow am langen Pfosten stehend den Ball volley und netzte ihn zum 1:0 in die Maschen (15.). Die Gelb-Schwarzen spielten weiter gut nach vorn. Schade, dass ein herrlich herausgespieltes Abseitstor über drei Stationen keine Anerkennung fand. Erst jetzt wurde der Gast stärker. Torwart Christopher Wolf hielt sein Team aber im Spiel und hätte Patrick Hein eine seiner beiden guten Möglichkeiten genutzt, wäre die Partie schon vor der Pause entschieden gewesen (36., 38.). Zuerst hätte der fast 18-Jährige den Kopf zu Hilfe nehmen müssen, wenig später stand er wenige Meter vor dem Tor mutterseelenallein und konnte nicht verwandeln. Aber auch das Phänomen Conow war noch mal da, als er sich wieder mit Helbig fand (44.).In den zweiten Abschnitt starteten die Gastgeber mit einem 30-m-Schuss Conows, aber im Konter hatte der Gast eine Chance, weil der Ball im Abwehrverbund zum wiederholten Mal springen gelassen wurde, trotz mehrfacher eindringlicher Trainer-Hinweise, dies nicht zu tun. Ilmenau verstärkte weiter seine Offensive, aber auch, weil das Scholz-Team nicht mehr so konzentriert spielte. Immer wieder zerrte der schlaksige Conow an den Ketten, aber nach von fand er zunächst keine Unterstützung. Einzig Dominik Klammt, der eine gute Partie bot, startete nochmal durch, wurde aber festgehalten (61.). Dann fiel die Spielentscheidung. Nach Zuspiel von Kapitän Phillip Roy setzte sich Conow herrlich im 1:1 durch und vollendete überlegt zum 2:0 (67.). Ein schönes und ein wichtiges Tor. Dann hatte der eingewechselte Maurice Liedloff noch eine Möglichkeit (73.) und Wolf musste noch einen Flatterball aufnehmen (80.). Jetzt war der Sieg in Sack und Tüten. In den Heimspielen sind die Geraer noch ohne Gera 03: Wolf , Staps (83. Klopfer), Sippel, Szuppa , Klammt, Roy, Helbig, Conow , Eisenbeiß (75. Eisenbeiß) , Hein (60. Gasparjan), Nong-Hoang 46. M.Liedloff).
25.09.2011 A-Junioren-Verbandsliga: SC 03 Weimar - 1. FC Gera 03 1:4 (0:2) Nun sind die Geraer schon ZweiterVon Manfred Malinka Weimar. Mit dem jederzeit verdienten 4:1 (2:0)-Erfolg in Weimar kletterten die Geraer A-Junioren nun schon auf Platz zwei der Verbandsliga-Tabelle, dorthin, wo sie die vergangene Saison beendet hatten. Allerdings war das so mit der jungen Mannschaft noch nicht zu erwarten.Die Geraer erwischten nach ein paar Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft einen Traumstart. Mit Siebenmeilenstiefeln stapfte der groß gewachsene Hendrik Szuppa in der eigenen Spielhälfte los und setzte 30 Meter vor dem SC-Tor zu einem Fernschuss an. Dieser landete im Dreiangel des Weimarer Kastens (12.). Mit diesem ?Tor des Monats? zog noch mehr Sicherheit in die Reihen der Gäste. Ausdruck dessen das 0:2, als Michael Conow an der Mittellinie zum Solo ansetzte, sich mit Kapitän Phillip Roy zum Zusammenspiel fand und zum 0:2 (18.) vollendete. Die Gastgeber, im Vorjahr knapp an Bronze vorbei, brachten kein Bein auf den Boden, schienen von der Geraer Spielstärke beeindruckt. Wenn die Gäste im Abschluss konzentrierter gehandelt und auch ihren Mitspieler gesehen hätten (Conow), wäre schon zur Halbzeit ein höheres Resultat möglich gewesen.Nach dem Seitenwechsel meldete sich zunächst der Gastgeber zu Wort und zeigte, dass er auch noch mitspielen wollte. In die Reihen der Ostthüringer zog etwas Unruhe, wenngleich man optisch überlegen blieb. Einen aus der Abwehr heraus gespielten Ball erlief sich der 15-jährige Kai Eisenbeiß und lupfte die Kugel in den Strafraum, wo ?Phantom? Michael Conow mit sattem Schuss ins lange Eck zum 0:3 verwandelte (50.). Die Moral der Jungs vom Lindenberg war nun endgültig gebrochen und die Geraer kamen zu Chancen im Minutentakt. Was Patrick Hein, Conow und Roy an guten Chancen vergaben, ging nun nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Fast hätte sich das gerächt. Nachdem nämlich der SC 03 per Foulstrafstoß auf 1:3 verkürzt hatte (59.), trafen die Gastgeber auch noch die Querlatte des Geraer Gehäuses (68.). Dies schien aber nun wieder eher die Gäste zu beflügeln. Noch einmal nämlich war der schlaksige Conow da und schoss mit seinem dritten Tor zum 4:1-Sieg ein, als Felix Staps einen Querpass auf den Schützen brachte (75.) und Toni Behnisch sogar noch vorbeigeschlittert war. Gera 03: Wolf , Staps, Sippel, Szuppa (68. Klopfer) , Klammt (57. Behnisch), Roy, Helbig, Conow , Eisenbeiß, Hein, Gasparjan |
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| Foto: Phillip Roy (links) setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch. Im Hintergrund beobachtet Hendrik Szuppa die Szene. Foto: Manfred Malinka | ||||
10.09.2011 ZFC Meuselwitz - 1. FC Gera 03 2:2 |
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27.08.2011 2.Spieltag: 1.FC Gera 03 - SG SC Leinefelde 5:0 (0:0)Ein Traumtor des Kapitäns leitet den Torreigen einVon Manfred Malinka Nach der Auftaktniederlage gegen Mühlhausen brannte das Team des Gastgebers im ersten Heimspiel auf einen Sieg. Mit voller Konzentration, hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft und einem Aufgebot von 16 Akteuren ging man von der ersten Minute an in die Partie. Gewarnt durch die vier Treffer der Leinefelder gegen Neustadt ließen der Abwehrverbund und das defensive Mittelfeld keine klare Chance über die gesamten 90 Minuten zu. Nur bei zwei Standardsituationen kam so etwas wie Gefahr für den Kasten von Keeper Christopher Wolf auf, ansonsten war der Gast aus Leinefelde komplett harmlos.Auf dem durch den Regen etwas glatten Kunstrasen kamen in der ersten Halbzeit die Pässe im Angriffsspiel der 03er noch nicht so genau an, was sich jedoch im zweiten Durchgang merklich verbesserte. Torchancen für den Gastgeber resultierten anfangs zumeist aus Fernschüssen, wobei aber die Feinjustierung noch nicht stimmte und die Laufwege im Angriff noch nicht optimal passten. Die erste Chance hatte Toni Behnisch nach einem Pass von Kai Eisenbeiß (7.). Dann zog Marat Gasparjan die Kugel gefühlvoll vor das Leinefelder Tor. Die Gästeabwehr spielte auf Abseits und wurde prompt überrumpelt. Plötzlich standen vier Geraer vor dem SC-Keeper, behinderten sich aber gegenseitig, sodass der Leinefelder Torwart noch klären konnte.Nach dem Seitenwechsel wurden der Druck und die Passgenauigkeit auf Seiten des Gastgebers immer besser. Durch konsequentes Flügelspiel kam die Leinefelder Abwehr immer mehr und öfter ins Wanken. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Gastgeber ins Schwarze treffen würde. In der 52.Minute dann der umjubelte Führungstreffer. Eine Ecke von Phillip Roy wurde zu kurz abgewehrt, der Geraer Kapitän kam wieder in Ballbesitz, zog unwiderstehlich nach innen und vollendete aus halblinker Position mit einem Traumtor aus 20 Metern hoch in den rechten Winkel. Über die agilen Dominik Klammt, Toni Behnisch und Michael Conow wurde weiter klug über die Außen gespielt. Mit einem Doppelschlag durch Michael Conow in der 58. und 61. Minute war die Moral der Gäste endgültig gebrochen. Beide Male startete der Torschütze tief in den Raum und wurde mustergültig angespielt. Zuerst kam der Pass von Phillip Roy und danach von Dominik Klammt. Beim 2:0 konnte der Gäste-Torwart zwar parieren, war aber gegen den Nachschuss machtlos. Beim 3:0 versenkte er das Leder ohne Probleme flach in die linke Ecke. Der eingewechselte Patrick Hein sorgte mit einem sehenswerten Lupfer über die aufgerückte Leinefelder Hintermannschaft dafür, dass Dominik Klammt freigespielt war. Bei seinem kraftvollen Torschuss hatte der Keeper wiederum keine Chance (75.). Den Schlusspunkt setzte Hein selbst, als er den diagonal geschlagenen Pass von Roy aufnahm, im Strafraum noch einen Verteidiger düpierte und aus acht Metern zum 5:0-Endstand einschoss (88.). Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten Leon Sippel, Kai Eisenbeiß und Phillip Roy heraus. Gera 03: Wolf , Gasparjan, Helbig (69. Hein), Sippel, Noang-Hoang (34. Conow), Klammt, Eisenbeiß, Schimmel (79. Klopfer), Behnisch (61. Lang), Staps, Roy. |
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20.08.2011 FC Union Mühlhausen - 1. FC Gera 03 2:1 (1:0) Eine alte Fußball-Weisheit greiftVon Manfred Malinka Mühlhausen. Eine alte Fußball-Weisheit verwehrte den Geraer A-Junioren zum Punkspiel-Auftakt der Verbandsliga einen Punktgewinn in Mühlhausen. Wer einen Elfmeter nicht verwertet, kann nicht gewinnen. In der 50. Minute beim Stand von 2:0 für den Gastgeber, trat Philipp Helbig, der kurz zuvor die einzige Geraer GK im Spiel gesehen hatte, zum Strafstoß an. Der Geraer Kapitän scheiterte mit seinem unplatzierten Schuss aber am Mühlhausener Torwart!Denkbar ungünstig startete der Vorjahreszweite beim Aufsteiger in die Partie. Ohne die Stammkräfte Roy, Hein und Behnisch, dafür mit drei B-Junioren in der Anfangsformation, lag der Vizemeister schon nach acht Minuten hinten, als Wolfram über den Ball schlug. Auf der schmucken Anlage in der Sachsensiedlung hatte Trainer Mike Scholz den Vorjahres-Torschützenbesten Hendrik Szuppa in den Angriff beordert, was aber nicht den gewünschten Effekt brachte. Die Geraer mühten sich, blieben aber nach vorn zu harmlos. So etwas wie eine Geraer Chance gab es lediglich bei Sippels Kopfball (31.).Nach der Pause rückte Szuppa nach hinten, schon wurden die Geraer nach vorn aktiver. Zunächst fiel aber das 2:0, als Sippel nach einem Freistoß zögerte (47.). Dann rettete Christopher Wolf in großer Manier nach einem Union-Konter (47.). Als dann Wolfram vom Gastgeber-Torwart gefoult wurde (warum gab?s da nur Gelb?), trat Helbig zum Strafstoß an. Der Rest ist bekannt. Doch die Gäste bäumten sich auf. Szuppa nach Klammt-Pass hatte eine Riesenchance, der Ball lag eigentlich schon im Tor (52.), Wolfram verzog freistehend (66.), Szuppa nochmals per Kopf (68.) und Klammt zögerte viel zu lange (72.). Der Vizemeister drängte weiter auf den Anschluss, machte fast ein Halbes mit Union. Nong-Hoang, der gereift scheint, mit Schüssen (80., 81.) und Conow mit Doppelchance (85.) mussten ein Tor machen. Dies gelang dann zwar noch Klammt, da war?s aber viel zu spät (89.). Gera 03: Wolf , Wolfram, Helbig, Sippel, Gasparjan , Eisenbeiß (71. Schimmel), Conow, Nong-Hoang, Klammt , Lang, Szuppa. |
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zweifache Geburtstagstorschütze Kai Eisenbeiß im Zweikampf mit einem Spieler aus Borsch. Foto: Manfred Malinka 

li.:Geburtstagskind Patrick Hein (Gera 03/am Ball) versucht eine Flanke in den Neustädter Strafraum. Foto: Manfred Malinka
